Ich bin. Jesus.. Martin Korpowski. Читать онлайн. Newlib. NEWLIB.NET

Автор: Martin Korpowski
Издательство: Bookwire
Серия:
Жанр произведения: Философия
Год издания: 0
isbn: 9783982111186
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bat mich des­halb ex­tra, zu ihm zu kom­men.

      Ich schritt al­so durch die lan­gen, licht- und en­gels­musik­durch­flu­te­ten Gän­ge zum Thron­saal. Mein Vater saß auf sei­nem Platz auf dem Thron und ich setz­te mich zu ihm. Lie­be­voll lei­dend, aber im tie­fen Ver­trauen und Be­wusst­sein ei­nes er­staun­li­chen Ret­tungs­pla­nes weih­te er mich per­sön­lich ein und bat mich, die­sen Plan aus­zu­füh­ren. Ich soll­te auf die Er­de ge­hen und den Men­schen direkt vor­le­ben und von Gott er­zäh­len, für Ih­re Sün­den am Kreuz ster­ben, aber dann den Tod be­sie­gen und auf­er­ste­hen.

      Und so bin ich dann auf die Er­de ge­kom­men, direkt in mei­ne Leih­mutter Ma­ria. Ich war und bin Gott. Ab die­sem Mo­ment war ich doch ganz Mensch – üb­ri­gens der ein­zi­ge Gott, der je­mals Mensch wur­de und schon des­halb der wah­re Gott sein muss.

      Mei­ne Leih­mutter Ma­ria hat­te vor­her Be­such vom Er­zen­gel Ga­bri­el. Sie hat da­bei ge­nau­so über­rascht wie ge­hor­sam in die Leih­mutter­schaft ein­ge­wil­ligt. Mein Pfle­ge­vater Jo­sef wuss­te zu die­sem Zeit­punkt noch gar nichts von mir. Als er es spitz­krieg­te, dass sei­ne Ver­lob­te schon schwan­ger war, woll­te er stif­ten ge­hen, aber dann ha­ben wir ihm im Traum Be­scheid ge­sagt, dass alles in Ord­nung ist. Jo­sef war ein co­oler Typ, denn der hat es ge­glaubt und das war sehr gut so. In sel­bi­ger Wei­se, al­so im Traum, muss­ten wir ihn spä­ter noch mal in­for­mie­ren, dass er mit Ma­ria und mir nach Ägyp­ten flie­hen soll. Wa­rum? Der da­ma­li­ge Kö­nig He­ro­des war mäch­tig sau­er – al­so mehr sau­er als mäch­tig – als er von den 3 Wei­sen aus dem Mor­gen­land hör­te, dass ein neu­er Kö­nig ge­bo­ren war.

      Als ich so in mei­ner Leih­mutter als klei­ner Mensch her­an­wuchs, ist sie mit mir zu ih­rer Tan­te Eli­sa­beth ge­gan­gen. Ich ha­be dort mei­nen Ver­wand­ten Jo­han­nes den Täu­fer ge­trof­fen. Der hat sich wahn­sin­nig über mei­nen Be­such ge­freut und ist in sei­ner Mutter wie wild rum­ge­sprun­gen vor Freu­de. Ein paar Jah­re spä­ter dann drau­ßen an der fri­schen Luft hat er mich im Jor­dan ge­tauft – das war ei­ne Rie­sens­how mit der Tau­be und so. Aber schön der Rei­he nach.

      Noch vor mei­ner Ge­burt auf der Er­de – und die war nicht mehr so weit weg – muss­ten sich mei­ne Er­de­nel­tern we­gen ei­ner an­geord­ne­ten und groß an­ge­leg­ten Volks­zäh­lung nach Bet­le­hem auf den Weg ma­chen. Mei­ner Leih­mutter – ich sag jetzt mal nur Ma­ria, ihr wisst ja, wer ge­meint ist – al­so ihr war der Weg ganz schön an­stren­gend ge­wor­den, denn sie war ja hoch­schwan­ger mit Got­tes Sohn, al­so mit mir. Dann war in Bet­le­hem we­gen die­ser Volks­zäh­lung so ein Ge­drän­ge, dass wir nur in ei­nem Stall un­ter- und dann nie­der­ka­men. Das war schon in Ord­nung, war alles gut ge­gan­gen und alle waren ge­sund. Mein Vater hat­te es sich na­tür­lich nicht neh­men las­sen, auch ein paar En­gel zu schi­cken und den net­ten Hir­ten Be­scheid zu sa­gen. Die­se himm­li­sche Musik hat mir selbst nach den paar Mo­na­ten Ab­we­sen­heit schon bis­sel ge­fehlt.

      Wir waren trotz Stall gut ver­sorgt, denn mein rich­ti­ger Vater hat­te mit ei­nem be­son­de­ren Stern 3 Wei­se aus dem Mor­gen­land kom­men las­sen. Die hat­ten Gold, Weih­rauch und Myr­rhe als Ge­schen­ke da­bei. Ich wun­der mich heu­te noch, dass die­se 3 Män­ner so wei­se waren und die Ge­schen­ke wirk­lich bei ei­nem Neu­ge­bo­re­nen in ei­nem Stall ab­ge­ge­ben ha­ben. Gott ver­sorgt eben.

      Wie schon er­wähnt, muss­ten wir dann schnell weg, wir waren Flücht­lin­ge. Wir muss­ten in ei­ner Nacht- und Ne­bel­ak­tion – nein, oh­ne Ne­bel – nach Ägyp­ten, weil Kö­nig He­ro­des mich um­brin­gen las­sen woll­te. Kaum auf der Er­de und schon war ich in To­des­ge­fahr.

      Nach­dem He­ro­des ge­stor­ben und da­mit die Ge­fahr vor­bei war, hat mein Vater mei­nem Pfle­ge­vater Jo­sef wie­der Be­scheid ge­ge­ben und wir konn­ten zurück­keh­ren.

      Die näch­ste gro­ße Sa­che, die ich euch aus mei­nem Le­ben er­zäh­len will, war mein er­ster, gro­ßer, mensch­li­cher Fuß­marsch nach Je­ru­sa­lem. Ich war in­zwi­schen schon 12 Jah­re als Mensch auf der Er­de. Oh was hab ich mich auf die­se Groß­stadt Je­ru­sa­lem ge­freut. Es war su­per, dass ich die­se Rei­se mit­ma­chen durf­te. Das Highl­ight für mich per­sön­lich war na­tür­lich der Tempel. Dort konn­te ich mei­nem Vater­gott ganz ganz na­he sein – eben wie die vielen Jah­re zu­vor schon zu Hau­se im Himmel. Da kann man schon mal die Zeit ver­ges­sen. Außer­dem waren die Schrift­ge­lehr­ten wirk­lich sehr ge­lehrt. Es mach­te rich­tig Spaß, sich mit de­nen zu un­ter­hal­ten.

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