Lidwicc Island College of Floral Spells. Andreas Dutter. Читать онлайн. Newlib. NEWLIB.NET

Автор: Andreas Dutter
Издательство: Bookwire
Серия:
Жанр произведения: Книги для детей: прочее
Год издания: 0
isbn: 9783959915700
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Lidwicc Island

      Copyright © 2021 by

      Drachenmond Verlag GmbH

      Auf der Weide 6

      50354 Hürth

      http: www.drachenmond.de

      E-Mail: [email protected]

      Lektorat: Michaela Retetzki

      Korrektorat: Nina Hirschlehner NH Buchdesign

      Layout: Michelle N. Weber

      Umschlagdesign: Alexander Kopainski

      Bildmaterial: Shutterstock

      ISBN 978-3-95991-570-0

      Alle Rechte vorbehalten

      Triggerwarnung

      Da Margo als Straßenmädchen aufgewachsen ist, hat sie einiges erlebt, von dem sie auch berichtet. Toxische Männlichkeit, Drogen und Gewalt kommen daher samt ihren Folgen vor. Ebenso äußert Margo ihre Gedanken über das Gefühl, nichts wert oder zu viel zu sein. Ebenso wird darüber gesprochen, nicht akzeptiert zu werden. All diese Ängste beeinflussen natürlich auch manche Handlungen.

      Ängste und Emotionen sind nichts, wofür man sich schämen muss. Hört auf euch und eure Grenzen. Wir sind alle auf unsere Weise stark.

      Für Dich

      Inhalt

      1. Was wäre ohne die zehn Euro passiert?

      2. Was wäre mit mehr Furcht vor der Magie passiert?

      3. Was wäre bei der anderen Abzweigung passiert?

      4. Was wäre ohne die Klippe passiert?

      5. Was wäre ohne die Pusteblume passiert?

      6. Was wäre bei einem anderen Ergebnis passiert?

      7. Was wäre mit einem anderen Mentor passiert?

      8. Was wäre an einem anderen Ort passiert?

      9. Was wäre ohne die Typen passiert?

      10. Was wäre in meinem Versteck passiert?

      11. Was wäre ohne vorbeilaufende Anthros passiert?

      12. Was wäre ohne meinen Nachnamen passiert?

      13. Was wäre ohne Onlineseminar passiert?

      14. Was wäre bei erfolgreichem Training passiert?

      15. Was wäre bei Verbleib im Laden passiert?

      16. Was wäre ohne Aussprache passiert?

      17. Was wäre mit mehr Misstrauen passiert?

      18. Was wäre ohne gemachte Fehler passiert?

      19. Was wäre bei Mord passiert?

      20. Was ohne Tod passiert?

      21. Was wäre bei zu großem Ego passiert?

      22. Was wäre mit einem besseren Plan passiert?

      23. Was wäre ohne Flucht passiert?

      24. Was wäre ohne Angriff passiert?

      25. Was wäre ohne Abmachung passiert?

      26. Was wäre mit Zwang passiert?

      27. Was wäre ohne Mithilfe des Forschers passiert?

      28. Was wäre ohne die Babys passiert?

      29. Was wäre ohne Pilze passiert?

      30. Was wäre bei weniger Opfern passiert?

       Epilog

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      Eins

      Was wäre ohne die zehn Euro passiert?

      Eigentlich liebte ich es, neben dem Meer herzulaufen, die salzige Brise in meinem Gesicht zu spüren und das Licht zu beobachten, wie es Ornamente auf die Wasseroberfläche malte, als hätte man einen Eimer voller Sonne ausgeleert. Wäre da nicht dieser Typ, der mich verfolgte.

      »Margo! Beeil dich, verdammt.« Der Wind peitschte Daphne beim Zurückschauen ihre schwarzen Haare vor die Augen. Die nächste Böe schleuderte die Strähnen wieder nach hinten und ich erkannte einen stummen Schrei. Sie bemerkte wohl, dass ich weiter zurückfiel.

      »Ja, ja. Keine Panik.« Mehr brachte ich mit Seitenstechen und brennender Lunge nicht hervor. Normalerweise sollte man meinen, dass ich durch das ständige Weglaufen mehr Kondition besäße, aber mein Brustkorb, der sich verkrampfte, und meine Wackelpuddingbeine erzählten eine andere Geschichte. Neben mir hörte ich das ständige Stoppen und Anfahren der Autos, da es sich wie immer auf der Straße am Meer staute.

      »Achtung!« Mit einer gekonnten Drehung wich ich den beiden jungen Frauen vor mir aus, die sich ein Pita Gyros teilten. Kurz sog ich den Duft ein, ehe ich mich wieder auf meine Flucht konzentrierte.

      Nach und nach holte ich Daphne auf dem Geh- sowie Radweg ein und während sich die Wellen an der felsigen Mauer brachen, näherten wir uns dem Aristotelous Platz. Unzählige Menschen tummelten sich vor uns. Der perfekte Ort, um in der Masse unterzugehen.

      Die Verwünschungen des Typen hinter uns nahm ich kaum noch wahr. Bisher hatte uns noch nie jemand erwischt. Warum sollte ich mir also Sorgen machen? Daphne hingegen blieb selten gelassen. Vermutlich, weil uns hatte noch nie jemand erwischt, eine Lüge war und ich die blauen Flecken sowie Prellungen verdrängte, die wir uns bisher zugezogen hatten. Hey, andere zogen sich bei ihren Hobbys auch