„Das verraten wir nicht einmal der Steuer!“
„Okay!“ Joe wechselte das Thema. „Was tat Mr. Walsh an dem Tag, als Sie ihn das letztenmal sahen?“
„Das war vor drei Tagen. Er kam morgens wie üblich um neun ins Büro. Um ein Uhr ging er zum Essen. Um drei Uhr kam er wieder und diktierte einige Briefe.“
„War Mr. Bristol auch da?“ Es war eine beiläufige Frage, die aber plötzlich Bedeutung bekommen sollte.
„Nein. Mr. Bristol und Mr. Walsh waren nie gemeinsam im Büro. Montag bis Mittwoch war Mr. Bristol hier, Donnerstag bis Samstag Mr. Walsh. Sonntags trafen sie sich regelmäßig in Mr. Walshs Landhaus in Minor Beach und besprachen die Geschäftsereignisse. Sie hatten diesen Turnus vereinbart, um ein bequemeres Leben zu haben.“
„Warum auch nicht!“ Plötzlich sah Joe hoch. „Wieso haben Sie dann bei der Polizei angegeben, Mr. Bristol hätte vorgestern hier im Büro auf Mr. Walsh gewartet? Vorgestern war Samstag, das wäre einer der Tage von Walsh gewesen.“
Er spürte, wie sie unsicher wurde.
„Es war eine Ausnahme“, sagte sie. „Mr. Bristol war gekommen, weil ein paar wichtige Besucher da waren.“
„Lassen wir das!“ sagte Joe, der beschlossen hatte, auf diesen Punkt bei Gelegenheit zurückzukehren. „Sie wollten mir erzählen, was Mr. Walsh am vergangenen Freitag tat.“
Es entging ihm nicht, daß sie aufatmete.
„Gegen vier Uhr verließ er das Büro. Das tat er jeden Freitag. Er ging zur Filiale der Minnesota-Bank, die sich hier in der Nachbarschaft befindet. Dort hat er ein Stahlfach. Jeden Freitag geht er dorthin und kontrolliert seine Papiere, die er im Stahlfach aufbewahrt. Das ist eine Angewohnheit von ihm.“
Joe registrierte auch diesen Punkt.
„Und dann?“
„Er kam nicht mehr ins Büro zurück. Um fünf Uhr schloß ich ab und fuhr nach Hause. Seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen.“
Joe erhob sich.
„Vielen Dank, Miß Randall!“
Sie lächelte ihn an.
„Meine Freunde nennen mich Pat.“
„Sie haben Tempo, Pat!“
„Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich betonte das Wort Freund, damit nicht das Gegenteil eintritt.“
Er grinste sie offen an.
„Privatdetektive haben einen Nachteil: Man weiß bei Ihnen nie, woran man ist.“
„Hoffentlich nur beruflich!“
„Nur!“
Er verabschiedete sich und ging.
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